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Kochen auf zwei Quadratmetern

Im Studentenwohnheim, in der ersten Einzimmerwohnung oder auch manches Mal später bietet die Wohnung gerade nur mal so den Raum, den man unbedingt benötigt. Neben Sofa, Bett, Kleiderschrank und Regal bleibt da nicht mehr viel Platz um auch noch eine Küche unterzubringen. Doch eine Errungenschaft der Moderne ist ganz klar: alles wird kleiner und so auch die Küchen.

Man bedenke den Unterschied zwischen Schallplatte und MP3-Datei, zwischen Telefonapparat und Handy, zwischen Röhrenfernseher und Flachbild TV - sie alle werden immer platzsparender. Und das ist längst noch nicht alles, denn fast alles, was man zum Leben oder Wohnen braucht, gibt es auch in einer kleinen Version für die Handtasche oder eben für die freie Ecke im Wohnzimmer. So gibt es inzwischen zum Beispiel eine Reihe von Miniküchen, die mit ihren Abmessungen in wirklich jede noch so winzige Studentenbude passen und sich trotzdem schick rausgeputzt haben. Circa eineinhalb Meter Platz an der Wand braucht man, um wirklich alles, was eine Küche so beinhaltet, in seiner Wohnung unterzubringen.

Waschen, Kochen, Erhitzen

Spüle, Abtropffläche, Mikrowelle, Kochplatten, Kühlschrank mit Gefrierfach und selbstverständlich eine Geschirrspülmaschine. Klingt nach der Ausstattung einer Großküche? Nein, auch Miniküchen sind heute oftmals so umfangreich ausgestattet. In etwa so groß wie ein Kleiderschrank beherbergen sie in kompakter Form all das, was man im Alltag und zum gewöhnlichen Kochen benötigt. Natürlich alles etwas kleiner, aber für einen Ein-Personen-Haushalt völlig ausreichend. So haben die meisten Küchen beispielsweise nur zwei Herdplatten, auf denen sich trotzdem nicht bloß Nudeln mit Tomatensoße zubereiten lassen.

Verschiedene Modelle

Eine gewisse Grundausstattung besitzt eigentlich jede Miniküche. Zu der zählt ein kleines Wachbecken mit Abtropffläche, zwei Herdplatten, ein Kühlschrank mit Tiefkühlfach und ein wenig Stauraum. Jedoch bieten viele auch noch weitaus mehr. Am besten überlegt man sich einmal in Ruhe was einem wirklich wichtig an einer Küche ist. Möchte man lieber den Luxus einer Geschirrspülmaschine oder auch einmal ein Brot im Backofen backen? Meistens muss man sich zum Beispiel in diesem Punkt entscheiden. Denn so wundervoll kompakt und praktisch auch eine Miniküche sein mag, irgendwo hat sie trotzdem ihre Grenzen. Am besten schaut man sich zudem auch einfach erst einmal um und guckt sich die Miniküchen im Onlinevergleich an, um eine Vorstellung von den Möglichkeiten zu bekommen.

Platz sparen, Strom sparen

Dass eine Miniküche sehr platzsparend ist, verrät ja bereits der Name. Dass sie zudem aber auch sehr stromsparend sein kann, ist nicht jedem klar. Um herauszufinden welche Modelle gut mit der zugeleiteten Energie wirtschaften, sollte man unbedingt einen Blick auf die Energieeffizienzklasse werfen. Die Geräte sollten mindestens die Klasse A haben, besser noch wären A+ oder A++. Alles unter dieser Stufe ist längst nicht mehr zeitgemäß.