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Köstliches Herbstgericht nach Art des Kutschers

Wenn die Temperaturen langsam sinken, steigt die Lust auf warme Gerichte. Passend zum Herbst gibt es köstliche Rezepte, die den Körper stärken und für den kalten Winter startklar machen - wie zum Beispiel das schmackhafte Saftgulasch nach Art des Kutschers.

Im Fernsehen laufen derzeit viele verschiedene Sendungen zum Kochen in Expertenrunde. Mit ein paar einfachen Handgriffen werden auch Sie zu Hause vom Hobbykoch zum Gulaschprofi. Wie das saftige Gericht hergestellt wird und was Sie dafür benötigen, haben wir kurz zusammengefasst.

Der Einkaufszettel

Bevor das Gulasch hergestellt werden kann, müssen die Zutaten gekauft werden. Auf Ihrem Einkaufszettel sollten 300 g kleine Champignons, 350 g Karotten, 150 g geräucherter durchwachsener Speck, zwei große Gemüsezwiebeln (à 400 g), je 500 g Schweine- und Rindergulasch, eine Packung (à 750 g) Kloßteig »halb und halb« aus dem Kühlregal und eine mittelgroße Zwiebel stehen. Sollten Sie drei Esslöffel Öl, Salz, schwarzen Pfeffer, einen Esslöffel Mehl, zwei Teelöffel Paprika (edelsüß), einen Esslöffel klare Brühe und einen halben Bund Majoran nicht zu Hause haben, müssen auch diese Zutaten noch besorgt werden. Wichtig ist, dass Sie sich an die Maßeinheiten halten, damit am Ende nicht zu viele Lebensmittel überbleiben, die in der Mülltonne landen. Denn gerade dieser Tage wird auf dem Welternährungstag immer wieder betont, dass jedes Jahr rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland weggeworfen werden.

So wird Saftgulasch gemacht

Zuerst einmal werden die Pilze gesäubert, die Zwiebel und die Karotten geschält bzw. klein geschnitten. Danach muss der Speck in große Würfel geteilt und das Fleisch abgetupft werden. Mit dem Öl wird die Pfanne erhitzt und das Fleisch darin kräftig angebraten, wieder herausgenommen und mit Salz bzw. Pfeffer gewürzt. Anschließend sollen der Speck und kurz darauf die Pilze in dem heißen Fett gebrutzelt werden, dann kommen die Karotten- und Zwiebelstückchen hinzu. Nach zwei bis drei Minuten stäubt man etwas Mehl über die Pfanne und schwitzt den Inhalt kurz an. Dann wird das Fleisch wieder dazugegeben und mit 750 ml Wasser übergossen, kurz aufgekocht und mit Paprikapulver und Brühe versehen. Kurz bevor der Deckel darüber kommt, wird der Majoran gewaschen und zum Teil in das Gulasch gegeben - den Rest hebt man zum späteren Garnieren auf. Während das Gericht anderthalb Stunden lang schmort, kann die Kartoffelmasse in eine Schüssel gegeben und durchgeknetet werden. Mit einem Esslöffel werden nun kleine Nockerln abgestochen und portionsweise in kochendem Salzwasser 12 bis 15 Minuten lang zubereitet. Danach werden sie aus dem Wasser gehoben, abgetropft und warm gestellt und nun kann man schon mal die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, anschließend wird wieder Öl in einer Pfanne erhitzt und die Ringe knusprig gebraten. Zum Schluss wird das Gulasch noch mal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, mit den Nockerln angerichtet und mit den Zwiebelringen und dem Majoran dekoriert.