Startseite

Römertopf

Jede Hausfrau hat schon einmal den Begriff Römertopf gehört. Doch was ist das eigentlich? Nun, der Römertopf ist ein Tontopf mit einem Deckel aus selbigem Material. Er war in den 70ger und 80ger Jahren in Deutschen Küchen sehr beliebt und erlebt jetzt seine Wiederentdeckung.


Wenn wir einmal die Kochgeschichte zu ihren Ursprüngen zurückverfolgen, stellen wir fest, dass schon immer das Kochen und Garen in einem „Tonmantel“ üblich war. Die Römer perfektionierten im gleichnamigen Topf das sogenannte Dunstgaren im eigenen Saft später noch. Allerdings waren ihre Töpfe damals aus Eisen.
Dabei hat diese Art des Garens schon immer entscheidende Vorteile. Man benötigt im Römertopf zum Beispiel kaum zusätzliche Flüssigkeit. Das bedeutet, dass Geschmack, Aroma und Nährstoffe fast vollständig erhalten bleiben. Außerdem kommt man im Römertopf bei fast allen Gerichten ohne Fett aus, was der Gesundheit sehr zuträglich ist. Grundsätzlich wird hierbei im Backofen gegart. Und da der Topf mit einem Deckel verschlossen ist, kann auch nichts spritzen, anbrennen oder überkochen. Sollte man den Römertopf einmal versehentlich zu lange im Ofen lassen, hat das keine nennenswerten Folgen. Besonders Fleisch wird bei der Zubereitung im Römertopf sehr zart.


Die vermeintlichen Nachteile, die dem Topf entgegenzusetzen sind, sind vergleichsweise unbedeutend. So muss man den Römertopf etwa vor der Benutzung mindestens 15 Minuten gut wässern. Er ist gegenüber seinen metallenen Kollegen empfindlicher gegen Temperaturschocks. Reinigen sollte man den Topf lediglich mit Wasser, nicht mit zusätzlichen Spülmitteln.


Natürlich kann man den Römertopf außer zum Garen auch noch zur Aufbewahrung von Brot nutzen. Hierzu sind Tontöpfe bestens geeignet. Man kann in ihm sogar hervorragend Brot backen. Somit können wir eindeutig sagen, der Römertopf ist ein Allroundtalent in der Küche und sollte nirgends fehlen!