Seit der Erfindung des Feuers hat sich viel getan in der Küche des Menschen und so erleichtern Herd, Kühl- und Gefrierschrank, Mixer und Kaffeemaschine das Leben seit dem vorletzten Jahrhundert ungemein. Grund genug, um sich einmal mit den maschinellen Klassikern der modernen Küche zu befassen. Heute befassen wir uns daher mit den Grundelementen der guten Küche: Herd und Kühlschrank.
Der Herd ist wesentlich älter (und bis in die Urzeit nachgewiesen) als die meisten anderen Küchengeräte, aber ebenso unverzichtbar. Doch während Herde früher lediglich aus einer Außenhülle bestanden, in der man die Speisen manuell mit Feuer erhitzt, nutzen wir nun wesentlich elaboriertere und moderne Varianten. Gasherd, Elektroherd, Mikrowelle oder Induktionskochfelder - Diese Varianten gibt es heutzutage in der Küche in verschiedenen Ausführungen. Ob als einzelne Kochplatten oder Standgeräte mit eingebautem Backofen, für jeden Zweck gibt es den richtigen Herd. Gute Herde gibt es zumeist ab einem Preis von 500 Euro, wobei das natürlich keine Garantie ist. Zur Orientierung beim Verbrauch gibt es etwa das EU-Label mit einer Abstufung von A bis G. Wer darüber hinaus sparen will, kann über Ceran-Kochfelder nachdenken. Bei Kindern oder Katzen im Haushalt ist der Induktionsherd praktisch, denn hier bleiben die Kochfelder selbst relativ kalt und die Gefahr, sich zu verbrennen, wird dadurch weitgehend eingedämmt.
Auch Kühlschränke gibt es bereits weitaus länger, als man denkt. So wurden bereits in der Antike Kühlkeller mit Eis befüllt. Den klassischen Kühlschrank von heute konnte man dann seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bewundern. Doch seitdem hat sich selbstverständlich auch viel getan. Dabei kühlt der Kühlschrank streng genommen nicht wirklich. Er funktioniert über den Abzug der Wärme aus dem Inneren. Meistens wird die Wärme dann nach hinten abgegeben, so dass die Speisen im Inneren auf der gewünschten Temperatur gekühlt bleiben. Dies funktioniert über Wärmeüberträger, die in diesem Fall quasi als das Gegenteil der Heizung fungieren. Nötig ist dazu auch die sogenannte Kühlflüssigkeit, die die Wärme speichern und abgeben kann. Daneben gibt es auch Varianten mit Ammoniak (Absorberkühlschrank), Thermoelektrik, Elektrik oder gasbetriebene Kühlschränke. Es ist auf den Energieverbrauch zu achten, der bei der Thermoelektrik enorm ist. Absorberkühlschränke sind für draußen gut geeignet, während Kompressorkühlschränke in die Küche gehören. Der Kühlschrank gehört trotzdem zu den Energiefressern im Haushalt, sogar die Modelle der besten Energieklasse A++ zehren noch relativ viel Strom vom Netz. Deswegen sollte auf regelmäßige Reinigung und Wartung geachtet werden. Darüber hinaus kann es nie schaden, wärmebildende Geräte vom Kühlschrank zu entfernen, da die Wärme nach innen abgegeben wird und nur mit erhöhter Leistung wieder entfernt werden kann. Der Platz im Inneren sollte darüber optimal ausgenutzt werden.