Bis zu Halloween sind zwar noch ein paar Wochen hin, allerdings bekommt man ja jetzt auch schon Weihnachtsgebäck in den Supermärkten zu kaufen, obwohl es noch gute drei Monate bis zum 24. Dezember sind. Warum sollte man also nicht jetzt auch schon mit den Überlegungen für die Halloween-Party beginnen?
Giftig, gruselig und gespenstisch unter diesem Motto steht Halloween, das jedes Jahr am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird. Kinder laufen mit ihrem Spruch Süßes oder Saures von Haus zu Haus auf der Suche nach Süßigkeit und allerlei Leckereien. In den Häusern selbst finden meist kreative Kürbisschnitzereien statt und daneben tanzen gruselig verkleidete Menschen das Halloween-Fest.
Auf dem Buffet der Halloween-Party steht allerlei Buntes: giftiggelbe Kürbissuppe, blutrote Fleischspieße und mit Watte verzierte Häppchen. Damit es besonders gruselig aussieht, kann man mit Lebensmittelfarbe gut nachgeholfen werden: Entweder mischt man die Farbe gleich in den Teig oder gestaltet die Glasur von Gebäck dementsprechend giftig und fürchterlich. Inzwischen gibt es spezielle Rezepte für Halloween-Gerichte, aber auch Backformen in Form von Spinnen oder Hexen. Kuchen, die in diesen Formen gebacken werden, sind natürlich auf allen Partys der Renner!
Der Kürbis ist DAS Symbol für Halloween. Nicht nur, dass man sie aushöhlt, verschiedene Grimassen hinein schnitzt und sie hell beleuchtet vor das Haus stellt, das Kürbisinnere kann auch noch lecker verwertet werden! Neben verschiedenen Kürbissuppen lässt sich das Fruchtfleisch auch ganz wunderbar zu süßem Gebäck verarbeiten. Für einen Kürbiskuchen zerkleinert man rund 800 Gramm Kürbisfleisch, mischt es mit 500g Mehl, 500g Zucker, 350 ml Öl, vier Eiern, 100g gemahlenen Haselnüssen und zwei Teelöffeln Backpulver zu einem Teig. Nach Belieben kann man auch noch unterschiedliche Gewürze wie Zimt, Ingwerpulver, Nelken oder Muskat hinzugeben. Das Ganze füllt man in eine der verschiedenen Backformen, die es auch speziell für Halloween gibt, und backt den Kuchen bei rund 175 Grad zirka eine Stunde. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, kann man orangefarbene Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss mischen und die bunte Glasur auf den erkalteten Kuchen geben. Nun aber kommt das i-Tüpfelchen: aus Lackritzschnecken, die man abwickelt und in unterschiedlich lange Stücke schneidet, kann man nun noch gruselige Spinnen basteln und auf dem Kuchen platzieren.
Neben speziellen Backformen kann man auch mit der richtigen Verzierung für Grusel und Schrecken sorgen. Gummitierchen gibt es inzwischen auch in Vampir-Form, die zu Halloween wohl ihre Hochsaison erleben dürften. Man kann beispielsweise seine Lieblingsmuffins backen und die Schokoladenglasur mit jeweils einem der großen Gummivampire verzieren. Für mehr kreative Ideen könnt ihr eurer Phantasie einfach freien Lauf lassen. Mit dem richtigen Zubehör wie Lebensmittelfarbe, Lakritzschnecken, Kürbissen und roter Himbeermarmelade lässt sich so einiger Grusel produzieren! Und Zuckerwatte eignet sich übrigens ganz hervorragend dazu, um den Lakritzspinnen auch noch ein geeignetes Nest zu basteln!