Nicht immer geht es darum, eine ganze Kompanie bis zur Oberkante Unterlippe hin satt zu stopfen. Die Völlerei um den Jahreswechsel gibt manchem schon vorweg zu denken. Da ist jeder froh, wenn mal leichtere Gerichte auf den Tisch kommt. Fisch, etwas Gemüse - da hat man auch im Winter schnell mediterrane Küche. Ist dann der Fisch auch noch selbst gefangen, kommt mancher Petri mit einem ganz Eimer an Ausbeute zurück und den einzufrieren wäre nun wirklich zu schade. Räucherfisch, wie Makrele, Hering oder Lachs, können sogar die Cholesterin-Werte senken. An sich ist die Zubereitung in Gasgrills rauchfrei und ohne lästigen Ruß, ein großer Vorteil bei diesen Geräten.
Braucht man aber eben genau das Aroma vom glimmenden Holz, lassen sich sogenannte Räucher-Einsätze in den Grillraum stellen. Das sind metallene Boxen mit Löchern. Die werden entweder mit Pellets, unter Druck gepressten Holzspänen, oder Brocken von Holzchips und Chunks gefüllt. Vielleicht haben Sie ja sogar selbst noch Abschnitte aus dem eigenen Garten, die Sie hierfür verwenden können. Für Seefood allgemein eignen sich Apfel, Erle oder klassische Buche. Damit diese bloß durchglimmen und nicht in Flammen aufgehen, müssen sie vorab gewässert werden. Reines Leitungswasser, aber auch aromatisierte Mischungen mit Whiskey sind beispielsweise möglich und Ihrer Phantasie wenig Grenzen gesetzt. Der Fisch wird über diese Boxen in den aufsteigenden Rauch gelegt und gart dort bei niedriger Temperatur sanft durch. Das Aroma dringt währenddessen dezent in die Fasern des Fisches ein. Ein Genuss für alle Sinne.
Der Gasgrill lässt sich wie ein Backofen nutzen, wenn man den Fisch auch hier indirekt neben die Flammen legt. Der gewölbte Deckel hält die Hitze im Inneren auf stabiler Temperatur. Ein Thermometer am höchsten Punkt verschafft zusätzliche Sicherheit. Diese Methode empfiehlt sich jetzt im Winter insbesondere dann, wenn die empfindlichen Nasen nicht den Fischgeruch durch die Bude ziehen lassen mögen.
Eine andere Möglichkeit, den Fisch aromatisch zu befeuern, ist das sogenannte Planken. Dabei wird der Fisch auf feuchten Holzbrettern, zum Beispiel aus Zedernholz, indirekt über der Gasflamme gegart.
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